Die Schneekönigin

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Die Schneekönigin
23:26
 

Heute erzähle ich dir ein Märchen. Gefüllt mit meinen eigenen Gedanken. Eigentlich ist es dafür noch ein bisschen früh im Jahr, dieses Märchen gehört ja eher in die Adventszeit. Aber diese Geschichte hat gerade so gut zu meinem Newsletter gepasst, dass ich nicht warten wollte: Die Schneekönigin von Hans Christian Andersen.

Die Geschichte kenne ich aus meiner Kindheit. Als ich angefangen habe, mein Winterprojekt zu planen, war sie von Anfang an irgendwo in meinem Kopf. Aber erst, als ich sie nach langer Zeit wieder gelesen hatte, erkannte ich, warum sie nahezu perfekt passte. Aber dazu später mehr.

Mach es dir gemütlich, vielleicht mit einer Tasse Tee, und ich erzähle dir die Geschichte in meinen eigenen Worten.

Der Spiegel

Es war einmal ein Kobold. Ein richtig boshafter. Und dieser Kobold baute einen Spiegel. Einen ganz besonderen: Alles Gute und Schöne, das sich darin spiegelte, schrumpfte fast zu nichts zusammen. Und alles, was hässlich oder nichts wert war, wurde riesengroß.

Die schönsten Landschaften sahen darin aus wie gekochter Spinat. Die besten Menschen wurden darin abscheulich.

Der Kobold fand das wahnsinnig komisch.

Er hatte eine Schule, und seine Schüler trugen den Spiegel überall herum, bis es kein Land und keinen Menschen mehr gab, der nicht verzerrt darin gezeigt worden war. Dann wollten sie damit in den Himmel fliegen, um sich auch noch über die Engel lustig zu machen. Aber je höher sie flogen, desto mehr grinste und zuckte der Spiegel, bis er ihnen aus den Händen glitt. Er stürzte auf die Erde und zerbrach in Millionen und Abermillionen Splitter.

Manche waren kleiner als ein Sandkorn. Die flogen den Menschen in die Augen, und von da an sahen diese Menschen überall nur noch, was nicht stimmte. Manche Splitter flogen den Menschen ins Herz. Und dieses Herz wurde dann langsam zu einem Eisklumpen.

Und die Splitter, so erzählt Andersen, fliegen bis heute in der Welt herum.

✦ Und weißt du was? Ich glaube das auch. Ich glaube, die meisten von uns haben irgendwann so einen Splitter abbekommen.

Erinnerst du dich an den Moment, in dem du zum ersten Mal gemerkt hast, dass sich dein Gesicht verändert? Vielleicht war es ein Foto. Ein Blick in den Spiegel. Ein Satz von jemandem, der gar nicht böse gemeint war. Das hat richtig wehgetan.

Und dann ging das Leben weiter. Der Schmerz bleibt nicht so stark, irgendwann vergessen wir ihn sogar. Aber ab da sehen wir uns nicht mehr so an wie vorher. Ab da leben wir in einer neuen Wirklichkeit, und wir halten sie für die Wahrheit. Dass wir nicht mehr schön sind. Dass das Beste vorbei ist. Dass wir ab jetzt nur noch suchen müssen, was nicht mehr stimmt.

Dabei ist das nicht die Wahrheit. Das ist der Splitter.

Andersen hat das schon vor fast zweihundert Jahren gewusst.

 

Kai und Gerda

In einer großen Stadt lebten zwei arme Kinder, Kai und Gerda. Sie waren allerbeste Freunde und hatten sich furchtbar lieb. Ihre Eltern wohnten in zwei Dachkammern direkt gegenüber, und die Dächer waren so nah beieinander, dass man nur über die Regenrinne steigen musste, um zum anderen zu kommen. Dort hatten die Eltern Holzkisten aufgestellt, mit Küchenkräutern und je einem kleinen Rosenstock. Und im Sommer saßen die beiden Kinder auf ihren Hockern unter den Rosen und spielten.

Im Winter war das vorbei. Die Fenster waren oft ganz zugefroren. Dann wärmten die Kinder eine Kupfermünze auf dem Ofen und drückten sie an die gefrorene Scheibe. So entstand ein kleines, rundes Guckloch, und dahinter schaute ein freundliches Auge hervor. Von jedem Fenster eins.

Wenn es draußen schneite, sagte Kais Großmutter: „Da schwärmen die weißen Bienen.“ Und sie erzählte, dass auch die weißen Bienen eine Königin haben. Die Schneekönigin. Sie fliegt dort, wo der Schwarm am dichtesten ist. Und in Winternächten fliegt sie durch die Straßen und schaut in die Fenster, und dann frieren die Scheiben zu wunderlichen Blumen.

Die Eisblumen am Fenster, das ist also sie.

✦ Weißt du noch, was ich dir am Anfang erzählt habe? Dass die Schneekönigin schon in meinem Kopf war, als ich mein Winterprojekt geplant habe? Aber eben nur so als Gefühl. Erst als ich die Geschichte jetzt wieder aufgeschlagen habe, und zwar in einem alten Bilderbuch, aus dem ich meinen Kindern früher immer vorgelesen habe, ist mir aufgefallen, wie viel davon ich ganz intuitiv in mein Winterprojekt mitgenommen hatte. Das gefrorene Fenster. Die Eisblumen. Das Guckloch. Die Kälte und die Wärme, die sie schmilzt. Und vor allem den Blick, mit dem wir uns selbst anschauen. Das steht alles schon da. Ich war richtig entzückt. Offenbar hat mich diese Geschichte all die Jahre begleitet, ohne dass ich es gemerkt habe.

Eines Abends sah Kai sie tatsächlich, durch sein Guckloch. Eine wunderschöne Frau, ganz aus Eis, aus blendendem, flimmerndem Eis. Ihre Augen leuchteten wie Sterne. Aber es war keine Ruhe in ihnen. Sie nickte ihm zu, und Kai erschrak.

Dann wurde es Frühling, und die Rosen blühten wieder. Kai und Gerda saßen zusammen und schauten sich ein Bilderbuch an. Da schlug die Uhr im Kirchturm fünf, und Kai rief: „Au! Es hat mich ins Herz gestochen! Und jetzt ist mir etwas ins Auge geflogen!“

Gerda schaute nach. Da war nichts zu sehen. „Ich glaube, es ist weg“, sagte Kai. Aber es war nicht weg.

Von da an war Kai ein anderer. Wenn Gerda weinte, sagte er, sie sehe hässlich aus. Er fand, die Rosen seien wurmstichig, und riss sie ab. Er machte sich über die Großmutter lustig und äffte die Leute auf der Straße nach. Und die Leute sagten: Was für ein kluger Junge.

Im Winter holte er ein Vergrößerungsglas und fing Schneeflocken auf seinem Mantel auf. „Schau mal, Gerda“, sagte er. „Die sind viel interessanter als echte Blumen. Da ist kein einziger Fehler dran. Sie sind ganz genau. Wenn sie nur nicht schmelzen würden.“

✦ Für mich ist das eine der traurigsten Stellen im ganzen Märchen. Weil sie so genau zeigt, was in unserer Welt oft der Maßstab ist. Schön heißt makellos. Schön heißt ganz genau, ohne einen einzigen Fehler. Und damit auch ganz ohne Leben und ganz ohne Charakter. Kai hat den Splitter im Auge, und auf einmal ist für ihn nur noch das Perfekte schön, und am liebsten würde er die Vergänglichkeit aufhalten. Und wenn wir uns selbst anschauen, legen wir oft genau diesen Maßstab an. Wir vergleichen uns mit einer Schneeflocke unter dem Vergrößerungsglas. Und vergessen dabei, dass sie nur so perfekt bleibt, solange sie kalt ist.

An einem Wintertag fuhr Kai mit seinem Schlitten zum großen Platz. Die mutigsten Jungen banden ihre Schlitten dort an die Bauernwagen und ließen sich ein Stück mitziehen. Da kam ein großer, weißer Schlitten vorbei, und darin saß jemand in einem weißen Pelz. Kai band seinen Schlitten daran fest. Und der weiße Schlitten fuhr immer schneller, zum Stadttor hinaus, durch das Schneegestöber. Kai wollte loslassen, aber er konnte nicht.

Dann hielt der Schlitten an, und die Gestalt im Pelz drehte sich um. Es war die Schneekönigin. Sie nahm Kai zu sich, hüllte ihn in ihren Pelz und küsste ihn auf die Stirn. Der Kuss war kälter als Eis und ging ihm direkt bis ins Herz, das ja schon halb ein Eisklumpen war. Und als sie ihn ein zweites Mal küsste, hatte er Gerda und die Großmutter vergessen.

Jetzt fand er die Schneekönigin vollkommen. Sie kam ihm gar nicht mehr vor wie aus Eis. Und so flogen sie davon, über Wälder und Seen und Meere.

Gerda macht sich auf den Weg

Zu Hause sagten alle, Kai sei tot, ertrunken im Fluss vor der Stadt. Gerda weinte den ganzen Winter lang.

Aber dann kam der Frühling, und die Sonne sagte: „Er ist nicht tot.“ Und die Schwalben sagten: „Das glauben wir auch nicht.“ Da zog Gerda ihre neuen roten Schuhe an, ging zum Fluss und schenkte sie ihm, wenn er ihr dafür Kai zurückgäbe. Sie stieg in ein Boot, um die Schuhe weit genug hinauszuwerfen. Und das Boot trieb davon.

Es trieb zu einem Haus mit einem wunderbaren Garten. Dort wohnte eine alte Frau mit einem großen Hut, auf den die schönsten Blumen gemalt waren. Sie war nicht böse. Sie war nur einsam und wünschte sich schon lange so ein kleines Mädchen. Also kämmte sie Gerdas Haar mit einem goldenen Kamm, und je länger sie kämmte, desto mehr vergaß Gerda Kai. Und damit die Rosen sie nicht an ihn erinnerten, ließ die Frau alle Rosensträucher im Garten in der Erde versinken.

Gerda blieb lange in diesem Garten. Es war dort immer Sommer.

Bis sie eines Tages den Hut der alten Frau ansah. Und da war eine Rose aufgemalt. Die hatte die Frau vergessen. Gerda erinnerte sich, lief in den Garten und weinte. Und ihre warmen Tränen fielen genau auf die Stelle, an der ein Rosenstrauch versunken war. Da schoss er aus der Erde, so blühend wie zuvor. Und die Rosen sagten: „Wir waren unter der Erde, wo die Toten sind. Kai war nicht da.“

Gerda lief los. Und als sie aus dem Garten trat, merkte sie: Draußen war es längst Herbst.

✦ Ich glaube, solche Gärten suchen wir uns alle. Kleine Oasen, in denen wir auftanken, und das ist gut und wichtig. Manchmal sorgen sie aber auch dafür, dass wir Dinge verdrängen oder vergessen. Es ist so schön warm dort, dass wir den Schmerz nicht mehr anschauen müssen. Und wer wünscht sich nicht so einen goldenen Kamm, der ihn einfach wegstreicht? Nur: Wenn der Schmerz geht, vergessen wir oft auch, was wir eigentlich wollten. Wir lassen die Dinge unter der Erde verschwinden, während draußen die Jahreszeiten vergehen.

Und dann reicht manchmal eine kleine aufgemalte Rose, und die Erinnerung ist wieder da.

Was ich so schön finde: Es sind Gerdas eigene Tränen, die die Rosen wieder zum Blühen bringen. Erst als sie den Schmerz zulässt, wächst wieder etwas. Genau an der Stelle, an der etwas versunken war. Ich glaube, das ist eine der tröstlichsten Wahrheiten, die es gibt: Aus Schmerz kann etwas Schönes wachsen. Nicht obwohl wir geweint haben. Sondern weil.

Der lange Weg

Gerdas Weg ist lang, und es passiert viel. Eine Krähe führt sie in ein Schloss, weil sie glaubt, der neue Prinz dort könnte Kai sein. Er ist es nicht. Aber der Prinz und die Prinzessin schenken ihr Stiefel, einen Muff und eine goldene Kutsche. Im Wald wird die Kutsche von Räubern überfallen, und eine wilde kleine Räubertochter will Gerda für sich behalten. Doch in der Nacht erzählen die Waldtauben, dass sie Kai gesehen haben, im Schlitten der Schneekönigin, auf dem Weg nach Lappland. Da lässt die Räubertochter Gerda gehen und schenkt ihr ein Rentier, das den Weg kennt.

Das Rentier bringt Gerda weit in den Norden, zu einer alten Finnin, die in einer furchtbar heißen kleinen Hütte wohnt. Und das Rentier bittet sie: „Kannst du Gerda nicht etwas geben, damit sie so stark wird wie zwölf Männer und die Schneekönigin besiegen kann?“

Die Finnin sagt: Ich kann ihr keine größere Macht geben, als sie schon hat. Siehst du nicht, wie groß die ist? Wie Menschen und Tiere ihr helfen müssen, wie sie barfuß so weit gekommen ist? Ihre Macht sitzt in ihrem Herzen.

✦ Diesen Satz würde ich mir am liebsten an den Spiegel kleben. Wir suchen so oft nach dem Zaubertrank. Nach der Creme, dem Programm, der Kraft von zwölf Männern. Und Gerda braucht nichts davon. Das, was hilft, hat sie längst dabei.

Im Palast der Schneekönigin

Das Rentier trägt Gerda bis zu einem Busch mit roten Beeren. Dort setzt es sie ab, küsst sie und läuft zurück. Und Gerda steht allein im eiskalten Norden, ohne Stiefel und ohne Handschuhe.

Dann kommt ein ganzes Heer von Schneeflocken auf sie zu, groß und lebendig, wie Igel und Schlangen und kleine Bären. Gerda betet. Und ihr Atem wird so kalt, dass er vor ihrem Mund zu kleinen Gestalten wird, zu Engeln, die immer größer werden und die Schneeflocken zerschlagen. Sie streichen Gerda über Hände und Füße, und sie spürt die Kälte kaum noch.

Der Palast der Schneekönigin ist riesig. Die Wände sind aus Schnee, die Fenster und Türen aus schneidenden Winden. Über hundert Säle gibt es dort, beleuchtet vom Nordlicht. Alles ist groß, leer, eisig kalt und glänzend. In der Mitte des größten Saals liegt ein zugefrorener See, zersprungen in tausend Stücke, und jedes Stück ist genau wie das andere. Wenn die Schneekönigin zu Hause ist, sitzt sie mitten darauf und sagt, sie sitze im Spiegel des Verstandes. Dem einzigen und besten der Welt.

Und dort sitzt Kai. Er ist ganz blau vor Kälte, beinahe schwarz. Aber er merkt es nicht, denn die Schneekönigin hat ihm das Frieren weggeküsst, und sein Herz ist ein Eisklumpen. Er schiebt flache, scharfe Eisstücke hin und her und legt sie zu Mustern, wie ein Puzzle. Die Schneekönigin hat ihm versprochen: Wenn er daraus das Wort „Ewigkeit“ legt, ist er sein eigener Herr, und sie schenkt ihm die ganze Welt und ein Paar neue Schlittschuhe dazu. Aber so sehr er sich auch anstrengt, er bekommt es nicht hin.

Dann fliegt die Schneekönigin davon, in die warmen Länder, um die Vulkane ein bisschen weiß zu machen. Und Kai sitzt ganz allein im riesigen, leeren Saal, so starr und still, dass man glauben könnte, er sei erfroren.

In diesem Moment kommt Gerda durch das große Tor. Die schneidenden Winde legen sich, als würden sie einschlafen. Sie sieht Kai, erkennt ihn sofort, fliegt ihm um den Hals und hält ihn ganz fest. „Kai, lieber kleiner Kai! Endlich habe ich dich gefunden!“

Aber Kai sitzt ganz still. Steif und kalt.

Da weint Gerda. Heiße Tränen. Sie fallen auf seine Brust, dringen bis in sein Herz, tauen den Eisklumpen auf und schmelzen den Splitter darin. Kai schaut sie an. Und Gerda singt das Lied von den Rosen, das sie früher zusammen gesungen haben.

Da bricht Kai in Tränen aus. Er weint so sehr, dass auch der Splitter aus seinem Auge gespült wird. Und jetzt erkennt er sie. „Gerda! Liebe kleine Gerda! Wo bist du so lange gewesen? Und wo bin ich gewesen?“ Er schaut sich um. „Wie kalt es hier ist. Wie leer und groß.“ Und er hält sich an ihr fest, und sie lacht und weint vor Freude.

Und das ist so schön, dass sogar die Eisstücke vor Freude anfangen zu tanzen. Und als sie müde sind, legen sie sich hin. Genau zu dem Wort, das Kai mit aller Kraft nicht hinbekommen hat.

Gerda küsst seine Wangen, und sie bekommen wieder Farbe. Sie küsst seine Augen, und sie leuchten wie ihre. Sie küsst seine Hände und Füße, und er ist wieder gesund und stark.

✦ Kai hat geschoben und gelegt und gerechnet. Mit aller Kraft und allem Verstand. Und es ging nicht. Dann reicht ein bisschen Wärme, und alles legt sich von allein. Ich glaube, das gilt für so vieles. Entspannen können wir uns nicht auf Befehl. Aber wenn uns etwas wärmt, lassen wir ganz von selbst los. Wir spüren es im Körper: Die Schultern sinken, der Atem wird tiefer. Man sieht es sogar in unserem Gesicht. Aber vor allem fühlt sich unser Herz wieder warm an. Und leicht.

Der Heimweg

Hand in Hand gehen die beiden aus dem Palast. Das Rentier wartet schon auf sie, und unterwegs treffen sie alle wieder, die Gerda geholfen haben. Wo die ersten grünen Knospen wachsen, ist der Winter vorbei. Die Glocken läuten, und sie erkennen die Türme ihrer Stadt.

Sie steigen die Treppe zur Großmutter hinauf, und in der Stube steht alles da wie früher. Die Uhr tickt. Die Rosen blühen vor dem offenen Fenster. Aber als sie durch die Tür gehen, merken sie, dass sie erwachsen geworden sind.

Da sitzen die beiden auf ihren alten Kinderhockern unter den Rosen und halten sich an den Händen. Die kalte, leere Pracht bei der Schneekönigin haben sie vergessen wie einen schweren Traum. Erwachsen und doch Kinder im Herzen. Und es ist Sommer. Warmer Sommer.

Zum Schluss

✦ Ich mag, dass das Märchen nicht so tut, als wäre die Zeit stehen geblieben. Kai und Gerda sind älter geworden. Der Weg hat gedauert. Aber das Warme hat gewonnen.

✦ Vielleicht mag ich die Geschichte deshalb gerade jetzt so gern, wo es draußen kalt wird. Ich mag den Winter. Es ist die Zeit, in der wir nach innen gehen, in der es draußen still wird und drinnen gemütlich. Und genau jetzt passt die Frage, wo wir die Wärme finden, die wir mitnehmen.

✦ Auch wir gehen unsere Wege. Auch wir werden älter. Erwachsen sind wir ja schon. Aber ganz ehrlich, manchmal denke ich: Es ist nie zu spät, noch ein bisschen erwachsener zu werden. Und dabei ein Kind im Herzen zu bleiben.

✦ Und wenn du doch mal einen Splitter erwischst: Weine ruhig, wenn dir danach ist. Lass jemanden nah an dich heran. Und leg dir morgens, noch im Bett, die warmen Hände aufs Gesicht und aufs Herz. Wärme schmilzt mehr, als wir denken.

Pass gut auf dich auf in dieser dunklen und doch so zauberhaften Jahreszeit. Möchtest du ein schönes Winterworkout bekommen? Dann folge gerne diesem Link.

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